RAND: STÄNDIG

Ein Lawinenkegel. Vier Menschen haben das Unglück überlebt: eine Frau im Krautfass, eine Frau in einer Kühltruhe, ein Bursch im Ofenloch und eine (suizidale) Schischülerin. Sie warten auf Rettung. Doch die Instabilität des Lawinenkegels macht eine Bergung vorerst unmöglich. Also überschütten sich die Überlebenden gegenseitig mit ihrem Elend. Gewettert wird gegen die Geschichten der jeweils anderen, gegen die „Willkür am heimischen Lawinenstrich“, gegen sich selbst. Alle vier stehen am Rand: zu alt, zu wenig einheimisch, zu versoffen, zu lebensmüde. Und als endlich der Erlöser naht, der Nebenschauplatzbeauftragte des Landes, kreist der auch nur mit seinem Hubschrauber über dem Kegel und verbreitet Durchhalteparolen … Wer ist hier noch zu retten? Wer will überhaupt noch gerettet werden?

Regie:
Tanja Regele

Bühne und Kostüme:
Helene Payrhuber

Dramaturgie:
Franz Huber

Mit:
Johanna Orsini-Rosenberg, Ines Schiller, Tim Weckenbrock, Judith Mahler und Julian Sigl

Kritiken:
Vorbericht Der Standard, Margarete Affenzeller
Vorbericht Austria Presse Agentur
Interview Oberösterreichische Nachrichten, Peter Grubmüller
Bericht/Interview Radio FRO, Pamela Neuwirth
Kritik Oberösterreichische Nachrichten, Peter Grubmüller
Kritik Volksblatt, Melanie Wagenhofer
Kritik Krone, Jasmin Gaderer
Kritik Tiroler Tageszeitung, Bernadette Lietzow

 

 

  • URAUFFÜHRUNG:
    18. Jänner 2019 // AUSVERKAUFT
    Landestheater Linz (Studio)
  • WEITERE TERMINE:
    22. und 26. Jänner / 7. und 16. Februar / 2. und 9. März
    jeweils ab 20:00 Uhr (Stückeinführung ab 19:30 Uhr)